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Am 28.5. war es soweit. Unsere Erste hatte die Möglichkeit als Regionalliga-Meister an den Relagationsspielen für die Mitteldeutsche Steeldartliga teilzunehmen.

Gegen Mittag fuhren die sieben brandheißen Sterne mit zahlreichen Supporter:innen zum Gastgeber SDC Günthersdorf. Auf der Fahrt war die Stimmung noch sehr ruhig und man merkte die Anspannung bei allen Leuten. Vor Ort begrüßten wir unsere Gegner: SV Orlamünde (Regionaligameister Thüringen), SSC Weißenfels (Regionaligameister Sachen-Anhalt) und den Absteiger SDC Günthersdorf. Alle Regionalligameister haben keins ihrer Spiele verloren und dementsprechend waren die Ambitionen meterhoch die Relagation zu rocken. Der Spielmodus entsprach einem halben Spieltag, also 8 Einzel- und zwei Doppelspiele. Die ersten zwei Teams steigen auf.

Nach einer intensiven Erwährmungssession ging es auch schon los. Der erste Gegner hieß Weißenfels. Wir kamen intergalacktisch ins Spiel und zeigten sofort wo der Frosch die Locken hat. Es wurde sogar ein Match mit 85er Average gespielt. Insgesamt konnten wir mit 7 Shortlegs das Spiel 6:4 für uns entscheiden und somit die ersten 2 wichtigen Punkte aufs Konto holen. Euphorisch und adrenalingeladen ging es in die Pause um sich mit einer Hopfenkaltschale zu belohnen.

Im zweiten Spiel wartete Günthersdorf auf uns. Wir nahmen den Schwung aus der ersten Partie mit und konnten eine 3:1 Führung aufbauen. In der zweiten Runde verloren wir alle Spiele, meistens unglücklich im Decider. Da ein Doppel auch noch verloren ging, mussten wir leider eine 4:6 Niederlage hinnehmen. Damit war die Stimmung erstmal getrübt aber unsere starken Support-Leute wiesen uns darauf hin, dass ja noch nichts verloren sei.

Wir realisierten, dass jedes Team nach den zwei Spielen jeweils 2 Punkte hatte. Also wurde nochmal so richtig heiß. Crunchtime! Gegen Orlamünde sollte also der Aufstieg erspielt werden. Ein Sieg und wir wären sicher weiter. So weit so gut, aber es sollte anders kommen. In der ersten Runde gab es nur Deciding-Legs und glücklicherweise konnten wir 3 von 4 für uns entscheiden. Im Publikum wurden Pulswerte jenseits von 100 gemessen. Mit dieser wichtigen Führung gingen wir in die zweite Hälfte, die nicht weniger spannend war. 2 von 3 Spielen hatten wir bereits knapp gewonnen, Zwischenstand 5:2. Die ganze Aufmerksamkeit lag dann schließlich auf das letzte Einzelspiel, was für uns die sichere Fahrkarte für den Aufstieg gewesen wäre. Nach vielen Check-Versuchen mit knappen Draht-Würfen auf beiden Seiten endete es schließlich im Deciding-Leg in einem Madhouse-Duell. Leider verloren wir dieses Herzschlag Finale und letztendlich auch alle Doppel. Der Entstand: 5:5.

Nach Abschluss aller Spiele wurde das Endergebnis verlesen und wir konnten es kaum glauben was wir da hörten: Weißenfels und RSL steigen in die MDSL auf. Die Leg-Differenz machte den Unterschied. Im zweiten Anlauf schafften wir es den nächsten Schritt in die höhere Liga. Wir sind auf alle neuen Gegner gespannt und blicken zuversichtlich auf die neue Saison. Wir danken dem Gastgeber Günthersdorf für die Austragung der Relegation. Forza RSL!